Blaues Wunder.....

                          ...painted songs

 

 

                                                                                 Foto: Martina Kramer

 

Bezeichnend für die Performance der Münchner Band BLAUES WUNDER ist die reizvolle Verbindung scheinbar gegensätzlicher Elemente. So trifft ausdrucksstarker Gesang auf minimalistisches Orgelspiel und auf ungewöhnliche elektronische Sounds und Beats.

 

Die überwiegend deutschsprachigen Songs mit ihren hintersinnigen Texten sind herzergreifend und mitreißend zugleich.

 

Korrespondierend mit der Musik entstehen spontan gezeichnete Bilder, die auf Großbildleinwand übertragen werden.

 

Der Zuschauer hat Teil am einzigartigen und immer wieder überraschenden Entstehungsprozess der „painted songs“.

 

Das Eintauchen in diesen faszinierenden audiovisuellen Kosmos ist ein Erlebnis, das nachwirkt.

 

Eine Performance, die auf drei gleichberechtigten Säulen ruht, kreiert von drei sehr unterschiedlichen Künstlern.

 

 

Line Up:

 

Dagmar Aigner              Gesang, Kazou, Orgel, IPad

Joachim Scheffter          Eigenharp, electronics

Gerhard Gerstberger     Visuelle Bühnenperformance

 

 

 

Folgende Zitate sind aus der "Fränkischen Landeszeitung Ansbach" anlässlich einer Performance im "Kunsthaus Reitbahn 3", Ansbach.

(Text: Martina Kramer)

 

 

Dagmar Aigner:

 

Ihre eigenwilligen Interpretationen bekannter oder eigener Lieder verleihen ihrem Vortrag einen durchaus exzentrischen Touch. Sie changiert irgendwo zwischen der Knef, Nico oder Björk. Ihre tiefgründigen Texte, die sich gerne mit Existenziellem auseinandersetzen, sprechen dabei für das Genre des Chansons.

 

Jochen Scheffter:

 

Co- Komponist Jochen Scheffter entwirft zu den Songs einen Sound, der diese nicht nur untermalt, sondern ausformt, erweitert, kommentiert, bisweilen konterkariert. Zusammen mit Aigners Gesang entsteht eine ungewöhnliche Symbiose: eine Art Elektro-Chanson.

 

Gerhard Gerstberger:

 

Gerhard Gerstberger sorgt für die visuelle Interpretation. Während des Konzerts übermalt er eigene Bilder oder Fotografien. Ein Videobeamer überträgt die Malerei auf die große Leinwand. So wird der Zuschauer Zeuge eines künstlerischen Schaffensprozesses, der visuell umsetzt, was die Musik akustisch evoziert. Eine ganz unmittelbare künstlerische Ausdrucksform, die so vergänglich ist wie die Musik.

 

 

 

 

 

Kontakt:

 

Jochen.Scheffter@t-online.de

 

Te.: 0178-1657003

 

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